Übersichtskarte

Samstag, 16.09.2017

Huanchaco

Wir waren 4 Tage am Meer, hatten ein Hostel direkt am Strand: 'Frogs Chillhouse'. Um uns von den letzten anstrengenderen Tagen in Huaraz zu erholen haben wir einfach mal gar nichts gemacht. Wir sind nur abends mit dem Fahrrad raus gefahren, damit wir nicht verhungern. laughing Eigentlich wollten wir surfen gehen - denn die meisten sind nur hier um zu surfen - aber das Wasser war super kalt und leider auch ziemlich vermüllt.

Das Hostel hat uns ziemlich beeindruckt. Es gab insgesamt 4 große Etagen, wobei die 4. Etage die 'Frogs Bar' war. Hier wurde jeden Abend etwas angeboten, zum Beispiel ein Karaoke-Abend, Pizza-Abend und Freitags gab es dann Live Musik mit Band. Zur Entspannung gibt es fast überall Hängematten mit Blick aufs Meer und Sitzsäcke. Außerdem kann man an verschiedenen Yoga-Kursen teilnehmen, entweder im Hostel oder das Sunset-Yoga am Meer.

Wer also Lust auf Chillen, Partys und viele super nette Menschen hat, der ist hier genau richtig. smile

Huanchaco selbst hat eigentlich auch gar nicht so viel zu bieten, außer eine Strandpromenade mit vielen Restaurants.

unser Lieblingsort mit Blick aufs Meer

Dienstag, 12.09.2017

Ice Caves & Laguna 69

Wir haben zu erst die "Ice Cave" - "Wanderung" gemacht, es waren nicht wirklich Ice Caves und eine Wanderung war es irgendwie auch nicht. Man wurde mit dem Bus abgesetzt und musste dann noch 2,5 km bis zum Gletscher etwas bergauf laufen. Das ganze dann auf 5.000 m Höhe und es war super anstrengend. Ich persönlich kam mit der Höhe überhaupt nicht klar, mit jedem kleinsten Schritt wurden meine Kopfschmerzen schlimmer und mein Herz fing an zu pumpen wie verrückt, sobald ich schneller lief als eine Schnecke. laughing Ich hätte eigentlich direkt umdrehen müssen, aber ich wollte ja unbedingt diese 'Ice Caves' sehen, von denen wir im Endeffekt auch noch enttäuscht wurden, weil sie gar nicht  wirklich existieren. Aber wer nicht hören will, muss fühlen!  Dafür wurde ich auf der gesamten 4-stündigen (!!!) Rückfahrt mit starker Übelkeit bestraft. Aus diesem Grund haben wir die Wanderung zur Laguna 69 um einen Tag verschoben und nicht wie geplant am nächsten Tag gemacht.

Obwohl wir uns unter den Ice Caves etwas anderes vorgestellt hatten, waren die Umgebung und die riesigen Gletscher sehr eindrucksvoll. Ein Besuch reicht jedoch vollkommen aus. Es gibt in Peru so viel beeindruckendere Landschaften zu sehen.

Einfahrt in den Huascarán-Nationalpark ein Teil der Gebiergskette Cordillera Blanca am Fuße des Berges Huantsán Laguna Rajucolta

Zwei Tage später ging es dann endlich zur Laguna 69.

Um 04:00 Uhr morgens mussten wir aufstehen, da wir um 05:00 Uhr wieder mit dem Bus abgeholt wurden. Nach zwei Stunden, die wir noch auf der Fahrt schlafen konnten, machten wir Halt in einem peruanischen Dorf, wo wir nochmal frühstücken konnten. Eine Stunde danach waren wir dann am Anfang des Trails und es ging los! Die Wanderung zur Laguna 69 dauert 3 Stunden. Die erste Stunde läuft man nur durch Flachland, die zweite Stunde ist es schon steil, aber noch völlig okay und in der dritten Stunde bezwingt man dann den 'Endgegner'. Und ja man kann ihn ruhig so nennen, denn er hat es wirklich in sich! Insgesamt galt es 761 Höhenmeter zu überwinden, wobei die Lagune selbst auf 4.604 m liegt. Die Strecke ist insgesamt ca.14 km lang.

Allein die Einfahrt in den Nationalpark ist einfach nur der Wahnsinn, man fährt durch eine Schlucht mitten in den Anden und rechts und links stehen die gigantischen Berge der Cordillera Blanca. Dann fährt man noch an 2 wunderschönen, riesigen, türkisblauen Seen vorbei wo man sich dann fragt, warum man nun unbedingt noch die Laguna 69 sehen muss?! Aber auch dass hat sich gelohnt. Während des gesamten Trails hat man so unglaublich schöne Aussichten, die man einfach nicht beschreiben kann. Es sind unendliche Weiten die man gucken kann, überall schneebedeckte Berge und kleine Seen.

Diese Wanderung können wir also auf jeden Fall nur weiter empfehlen!

Laguna Chinancocha Geschafft! Laguna 69 in 4.600 m Höhe

Samstag, 09.09.2017

Akklimatisierung in Huaraz

Mit dem Nachtbus ging es 8,5 Stunden von Lima nach Huaraz. Um 7:00 Uhr morgens sind wir angekommen und haben beschlossen, die 1,4 km mit unseren Backpacks zum Hostel zu laufen. Das hört sich einfacher an als gedacht, denn an die Höhe von 3052 Metern mussten wir uns noch gewöhnen. Somit waren wir total fertig, als wir beim Hostel ankamen, was die eher schlaflose Nacht im Bus nun auch nicht unbedingt besser machte. laughing Im Hostel angekommen bemerkte ich schnell die Kopfschmerzen und Matthijs fühlte sich etwas schlapp. Wir haben mit anderen gesprochen, denen es genau so erging. Nach einem leckeren Frühstück im Hostel konnten wir dann gegen 10:30 Uhr endlich einchecken und haben erstmal geschlafen!

Ab einer Höhe von 2.500m - 3.000m wird die Luft 'dünner'. Das bedeutet, dass der Luftdruck sinkt und dadurch weniger Sauerstoff in unsere Lungen gelangt. Daran müssen sich die Organe erstmal gewöhnen. Reist man nun - wie wir -  von Lima (161 m) nach Huaraz (3052 m) ist das eine starke Belastung für den Körper und er kann (muss nicht) mit Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel oder Verwirrung reagieren. Das ist bei jedem Menschen unterschiedlich und sogar die Einheimischen leiden an dieser 'Höhenkrankheit' (in Peru nennt man sie Soroche). Deswegen sollte man sich 1 - 2 Tage ausruhen um sich an das Klima zu gewöhnen. Achtet man nicht auf die Signale des Körpers und man reist weiter in die Höhe, so können die Symptome schlimmer werden und sogar bis zum Tod führen.

Wir haben also am ersten Tag nicht wirklich viel gemacht, waren nur in der Stadt, um einzukaufen. Heute haben wir uns jedoch schon besser gefühlt und haben beschlossen einen kleinen 'Test-Trail' zu laufen. Dieser Trail führt zur Willcacocha Lagune in 3.745 m Höhe. 600 m Höhenunterschied und eine Strecke von 6,4 km sollten also zu schaffen sein - dachten wir. Die ersten Kilometer waren super steil und wir haben wohl gefühlt jede Minute eine Pause gemacht. Aber: es hat geklappt und wir sind sicher und ohne Kopfschmerzen etc. oben angekommen. Es war zwar wirklich anstrengend aber für die Aussichten wärend des Trails hat es sich auf jeden Fall gelohnt! Man hatte fast durchgehend einen Blick auf die riesigen Gletscher und auf die vielen Berge. Außerdem ist man durch ein peruanisches Dorf gelaufen mit vielen freundlichen Menschen und etlichen Hunden. An der Lagune angekommen wurden wir außerdem von einem Alpaca und einem Esel begrüßt.

Wir können nun sagen, dass wir akklimatisiert sind und freuen uns auf die nächsten zwei Tage, denn wir haben zwei aufregende Wanderungen gebucht und sind gespannt was uns dort erwartet!!! smile smile smile

auf dem Weg zum Hostel Willcacocha Trail ein peruanisches Bergdorf angekommen an der Lagune in 3.745 m Höhe

Donnerstag, 07.09.2017

Bienvenido al Perú!

Diesen Satz mussten wir mehr oder weniger googlen, denn wir sprechen absolut kein spanisch, was dieses Abenteuer irgendwie noch abenteuerlicher macht! Matthijs hatte zwar 2 Jahre spanisch in der Schule, allerdings ist davon nicht mehr ganz so viel hängen geblieben. Trotzdem reicht es zum Essen bestellen und zum fragen, wo die Toiletten sind. Alles andere klären wir mit Händen und Füßen und bis jetzt hat alles super geklappt. Was wir essen ist und bleibt jedoch immer eine Überraschung, da wir keine Ahnung haben was wir überhaupt bestellen. Und wenn wir zu wissen glauben was es ist, kommt sowieso irgendwas anderes. Aber: es schmeckt immer! laughing

Wir haben jetzt 4 Tage Lima erkundet und fühlen uns hier total wohl. Für uns war es jetzt so ziemlich das erste mal, dass wir 5 Tage an einem Ort geblieben sind. Man hat hier die Wohnung als Anlaufstelle und kann immer dahin zurück, man kennt jetzt schon die Nachbarschaft und weiß wo sich die wichtigsten Dinge befinden. Man hat einen Supermarkt zum Einkaufen und frühstückt jeden morgen zusammen an einem Tisch, in einer Küche mit allen nötigen Geräten. Man hat einfach schon einen normalen Tagesablauf entwickelt.

Lima ist in 43 Bezirke unterteilt. Wir sind in Miraflores, welcher als sehr sicherer und schöner Stadtteil gilt und dazu noch direkt am Meer liegt. Dort gibt es auch das Einkaufzentrum 'Larcomar', welches man von der Straße gar nicht bemerkt, da es in den Klippen gebaut wurde. Der 'Parque del amor' hat uns total an Barcelona erinnert, denn die bunte Bank sieht ähnlich aus, wie die von Gaudi im Park Güell (s. Bild). Wir haben uns außerdem noch die Altstadt angeguckt, die mit dem Bus ganz einfach zu erreichen war. Das Glück stand auf unserer Seite, denn genau an diesem Tag lief das Fußballspiel Peru gegen Ecuador bei dem Peru sogar 2:1 gewonnen hatte! Das Spiel konnte live auf einer riesen Leinwand am 'Plaza de Armas' mitverfolgt werden und die ganze Stadt war außer Rand und Band! laughing

Am 06.09. abends sind wir zu einem Lichterpark gefahren. Der Eintritt kostete umgerechnet nur 1 €. Hier waren viele verschieden beleuchtete Brunnen und Wasserspiele und um 20:15 Uhr fand eine wahnsinns Show statt. Hierbei wurden durch mehrere Laser verschiedene Bilder auf eine Wasserwand projieziert, die die Geschichte des Landes darstellen sollten.

Einkaufszentrum 'Larcomar' Altstadt - Plaza de Armas Parque del amor Lima  Lichter- und Wasserspiele im Circuito Mágico del Agua

Sonntag, 03.09.2017

Über den Wolken...

Unser Flug startete am 02.09. um 23:20 Uhr von Los Angeles nach Mexico City. In Mexiko muss dann auch wohl irgendwo mein Handy liegen, welches ich im Flugzeug vergessen habe yell. Wir haben uns zwar bemüht es wieder zu bekommen, aber uns war auch schon klar das es in 99 % der Fälle nicht klappen wird. Echt dumm gelaufen! 5 Stunden nach diesem kleinen Tiefpunkt und total übermüdet ging es dann endlich weiter nach Lima. Dort angekommen wurden wir mit dem Taxi zu unserer Wohnung gefahren. Der erste Eindruck war..... arm und herunter gekommen. Jedes zweite Haus hatte keine Fenster, es fehlte das Dach oder ganze Wände. Trotzdem waren diese Häuser bewohnt. Je weiter wir jedoch vom Flughafen weg waren, desto schöner wurde es. Wir wohnen für die nächsten 4 Tage in Miraflores, einem sehr sicheren Stadtteil, bei José in der Wohnung, die wir über airbnb gebucht haben. Am Abend gingen wir in einen kleinen Supermarkt um Bier zu kaufen, denn schließlich hat Matthijs heute Geburtstag! Darauf wollten wir unbedingt noch anstoßen, um den Tag schön ausklingen zu lassen, weil er ja nicht ganz so toll begonnen hat.smile

müüüüde über Peru im Taxi nach Miraflores

Doch eigentlich wollten wir in diesem Beitrag noch über die USA und Kanada berichten und unseren Gesamteindruck festhalten, denn schließlich gehen über zwei wunderschöne und aufregende Monate vorbei und wir werden ab jetzt ganz anders reisen, als wir es bisher getan haben. Wir haben in Südamerika kein Auto mehr und sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Man kann sagen, dass das richtige Backpacken nun beginnt - und wir freuen uns riesig!!!  

Hier also nun zu unserem kleinen USA Fazit (weil wir hier die meiste Zeit verbracht haben):

Wir sind einfach nur begeistert von diesem Land! An Landschaft erfüllt es fast alle Träume. Von Meer bis Berge, von Schnee bis Wüste, von -40°C bis + 40°C, von 'Mitten im Nirgendwo' bis Wilder Westen bis Großstadt gibt es alles! Egal worauf du Lust hast, du kannst hier nahezu alles machen.

Insgesamt haben wir in Nordamerika 2 Länder und 20 Bundesstaaten (18 in USA; 2 in Kanada) besucht. Wir haben 64 Nächte im Auto auf ca. 50 verschiedenen Walmarts verbracht und sind dabei 12.427 Meilen (das sind genau 19.999 km) gefahren. Sehr gefallen hat uns, dass man fast überall, in jedem Geschäft freien Internetzugang hat und dass man in allen Restaurants & Fast Food Ketten die Getränke so oft nachfüllen lassen kann wie man will. Das war für uns sehr zum Vorteil, da wir oft mehrere Stunden bei McDonalds saßen um den Blog zu schreiben, uns über irgendetwas zu informieren usw. Ein weiterer großer Pluspunkt der USA und auch von Kanada: man darf an Ampeln immer rechts abbiegen, auch bei rot. Klingt zwar nicht so cool, ist es aber.laughing

Gar nicht gefallen hat uns das Verhalten der USA im Bezug auf die Umwelt. Beim Einkaufen wird man schon fast mit Plastiktüten beschmissen! Es wird jedes einzelne Teil in eine eigene Tüte gepackt und das in den meisten Staaten für umsonst. Die Häuser hier sind einfach nur aus Holz gebaut und überhaupt nicht isoliert und beim Einschalten der Klimaanlagen werden auch häufig die Türen und Fenster geöffnet (um es nicht zuuu kalt in der Wohnung zu haben wink)!

Naja, wollen wir uns an dieser Stelle nicht darüber aufregen. Insgesamt waren wir in 14 Nationalparks, wovon uns der Zion & Yosemite von den Trails und der Yellowstone & Death Valley von der Landschaft und der Besonderheit am besten gefallen hat, weil man sowas noch nie zuvor gesehen hatte.

Die USA ist ein riesiges Land und wir sind so froh darüber, dass wir es als erste Station unserer Weltreise gewählt haben! So hatten wir genug Zeit um einige Ecken davon zu erkunden. Natürlich gibt es noch so viel zu entdecken und wir wollen auf jeden Fall irgendwann zurück kommen! smile

Donnerstag, 31.08.2017

Los Angeles - die Stadt der Engel

Wir sind in Hollywood, einem Stadtteil von Los Angeles, wo die Schönen und Reichen leben und die Filmindustrie ihren Hauptsitz hat. Die letzten zwei Tage haben wir hier, in LA Downtown und am Newport Beach verbracht (wer die Serie OC, California gesehen hat, dem müsste das nun etwas sagen laughing.) Die Innenstadt von LA ist sehr gepflegt und das schöne ist, dass dort nur wenige Touristen waren. Für die zweitgrößte Stadt der USA war wirklich nichts los, aber das hatten wir so schon erwartet, da es in Downtown keine wirklichen Touristen-Attraktionen gibt und sich eigentlich alles am Hollywood Boulevard abspielt. Allerdings war es auch mal schön ganz entspannt ohne viel Gedrängel durch eine Großstadt zu laufen, was in New York oder in Chicago zum Beispiel unmöglich gewesen wäre.

Hollywood hingegen hat natürlich sehr viel zu bieten. Durch eine Metro-Linie, die von LA Downtown über Hollywood und die Universal Studios nach North Hollywood fährt, kann man alles ganz einfach erreichen. Der Walk of Fame, der sich an beiden Seiten des Hollywood Boulevards befindent, ist wohl die größte Attraktion, denn wohin man auch guckt, überall sind Souvenirläden, Museen, Theater, Starimitationen, Disneyfiguren usw.

Wir sind mit dem Auto mal durch die Straßen von Beverly Hills gefahren und haben uns die Häuser in der Gegend angeschaut. Leider haben wir nicht herausgefunden wo genau die Stars wohnen, aber allein der Anblick der gepflegten Straßen, extravaganten Villen und luxoriösen Autos lohnte sich!

Das berühmte Hollywood-Sign durften wir natürlich nicht vergessen. Dafür sind wir extra mit dem Auto in die Hollywood Hills gefahren um den besten Blick auf das Wahrzeichen zu bekommen.

Zu den Universal Studios sind wir mit einem Shuttle gefahren, wir haben uns einfach mal rein gesetzt, ohne zu wissen wo wir genau hinfahren und nach kurzer Zeit waren wir auch schon im Park. (Nicht im richtigen Park, aber dort wo die ganzen Geschäfte sind) Eigentlich dachten wir, dass man eh nichts betreten darf, wenn man kein Ticket besitzt, aber wie man sieht hat es sich auf jeden Fall gelohnt es einfach mal zu testen. laughing Die Universal Studios in Hollywood und in Orlando sind mittlerweile schon zu Themen- und Vergnügungsparks gewachsen und zählen schon lange nicht mehr nur als Studio-Touren.

Universal City WalkNewport Beach LA Downtownthe King of Pop Walk of Fame

Dienstag, 29.08.2017

Joshua Tree Nationalpark

Heute waren wir im Joshua Tree Nationalpark, ein wunderschöner Park, der hauptsächlich aus zwei verschiedenen Wüsten besteht. Zum einen die Mojave-Wüste und die Colorado-Wüste. Die Joshua Trees wachsen hauptsächlich in der Mojave-Wüste und können hier eine Höhe von bis zu 15 Metern erreichen. In der Colorado-Wüste gibt es einen riesigen natürlichen Kaktus-Garten, der verschiedene Arten von Kakteen zeigt. Im gesamten Park gibt es übrigens sehr viele Bienen, die nicht so friedlich sind, wie bei uns in Deutschland, sondern ein sehr aggressives Verhalten zeigen. Es wurde erklärt, dass die Bienen auf der Suche nach Wasser sind und somit auch auf Schweiß und Speichel anspringen. Deshalb gab es im Park auch viele Schilder, die vor diesen Bienen gewarnt haben.

Im Moment haben wir hier in Los Angeles eine Hitze-Welle! frown Die Temperaturen sind unerträglich, besonders zum schlafen. Unser heutiger Temperatur-Rekord lag bei 44,5°C, weshalb die erste Wanderung von nur 1,7 km zum 'Hidden Valley' besonders anstrengend war. Des Weiteren haben wir noch den berühmten Skull Rock besichtigt, sowie den Ausblick über Coachella Valley und den Saltonsee genossen.

Ein Kurztripp zu den Joshua Trees ist in jedem Fall lohnenswert!

rechts und links die Joshua Trees Keys View - Blick auf das Tal Cholla Cactus Garden Achtung Bienen! Skull Rock

Sonntag, 27.08.2017

Highway 1

Der Highway 1, oder auch California State Route 1 genannt, verbindet Nord- und Südkalifornien miteinander. Die Straße verläuft direkt an der Küste und man hat wunderschöne Blicke auf das Meer (wenn es nicht gerade nebelig ist, und das ist es hier sehr oft). Sie ist 1055 km lang und an ihr liegen viele Städte (u. a. auch San Francisco, Los Angeles).

Wir sind die letzten 3 Tage von San Francisco bis Santa Monica auf dem Highway 1 gefahren. Dazwischen haben wir folgende Städte besucht: Santa Cruz, Camel-by-the-Sea, Santa Maria, Santa Barbara, Malibu und wir waren am Venice Beach. An diesem Highway ist es übrigens möglich am Straßenrand zu übernachten, was wir einmal gemacht haben. Hierbei standen wir direkt an einer Klippe und hatten einen unvergesslichen Blick auf das Meer.

unser Schlafplatz am Meer :) Bixby Creek Bridge

Camel-by-the-Sea ist eine kleine Stadt, in der viele Künstler und Schriftsteller ihre Werke ausstellen. Hier gibt es weder Briefkästen, noch Hausnummern, noch Straßennamen. Wer seine Post haben will, muss diese beim Postamt abholen. Berühmt wurde dieser Ort durch Clint Eastwood, der hier einmal der Bürgermeister war.

In Santa Barbara sind wir durch das Geschäfteviertel bis zur Seebrücke gelaufen, die als eine Verlängerung der State Street gebaut wurde und den Strand in West und Ost teilt. Santa Barbara ist außerdem die teuerste Wohngegend in den USA. Der Durchschnittspreis für ein Haus liegt hier bei $ 1,1 Mio. Wahrscheinlich ist die Stadt deswegen so wunderschön, denn hier wurde alles im spanisch-mexikanischem Stil gehalten, was einem irgendwie das Gefühl gibt an einem Urlaubsort zu sein.

Santa Barbara Beach Kapitän zur See am Stearns Wharf in Santa Barbara

Eigentlich wollten wir noch zum Big Sur, doch dieser Küstenabschnitt ist aufgrund eines Erdrutsches gesperrt, weshalb auch der Highway 1 unterbrochen ist und man dort einen großen Umweg fahren muss.

Wir waren am Malibu Beach schwimmen und am Strand spazieren. Dort haben wir uns die auf Stelzen gebauten Strandhäuser angeguckt, wofür Malibu weltbekannt ist. Das Wasser war zwar kalt, aber es gab dafür umso größere Wellen, weshalb wir auf eine kleine Erfrischung nicht verzichten wollten.

Malibu Beach

Abends waren wir dann am Venice Beach und sind an der Strandpromenade (Ocean Front Walk) entlang gelaufen. Aus allen Ecken tönte laute Musik und es gab überall Souvenir- und Verkaufsstände. Außerdem schien es auch ein beliebter Treffpunkt für einige Künstler und mindestens doppelt so viele Drogenabhängige zu sein, denn Marihuana zum Beispiel ist in Kalifornien legal.

Ocean Front Walk

Donnerstag, 24.08.2017

San Francisco

 Heute waren wir in San Francisco! smile Wir haben etwas außerhalb geparkt und sind dann mir dem Bus im die Innenstadt gefahren. Sonst wissen wir vor einer Städtebesichtigung immer ungefähr was wir sehen und wo wir hin wollen. Dieses mal haben wir uns vorher nicht informiert und sind einfach mal drauf los zum Chinatown gefahren - was hier übrigens wirklich sehr schön ist. Danach sind wir zum Financial District mit der Transamerica Pyramid und zum 64 m hohen Coit Tower gelaufen. Am Hafen gab es viele tolle Aussichten, wie zum Beispiel das alte Gefängnis Alcatraz , die San Francisco Bay Brige und die wunderschöne Bucht mit einem langen Steg, auf dem sich Robben niedergelassen haben und ihn als Ruheort benutzen. In der Nähe befindet sich Fisherman's Wharf, eine alte Lagerhalle mit vielen Kneipen Restaurants und Cafés. Außerdem befindet sich hier das berühmte Pier 39, ein ganzjähriger Jahrmarkt mit vielen Fahrgeschäften und Souvenirläden. Zum Abschluss sind wir mit dem Bus zum Wahrzeichen von San Francisco gefahren, der Golden Gate Bridge, die dieses Jahr ihren 80. Geburtstag feiert.
San Francisco ist zwar für uns nicht die schönste Stadt der USA (das ist für uns immer noch Chicago), doch die mit dem meisten Charme. Die kleinen Hügel, die bunten Häuser und die wunderschönen Ausblicke auf die Bucht haben uns sehr begeistert. Auch eine solche ausgeprägte und gepflegte Uferpromenade haben wir noch nie zuvor gesehen.
 
Port of San Francisco Alcatraz Gefängnis
Fisherman's Wharf Coit Tower Golden Gate Bridge
Mittwoch, 23.08.2017

Silicon Valley

Das Silicon Valley ist eine 30 km x 70 km große Region, in der bedeutende Firmen ihre Niederlassungen errichtet haben. In den meisten Fällen sind es IT- und High-Tech-Unternehmen, die sich hier wiederfinden und Universitäten. Zum Beispiel:

  • Facebook
  • Google
  • Apple
  • Microsoft
  • Yahoo
  • ebay
  • Electronic Arts (EA) u.v.m.

Wir haben davon Facebook, Google, ebay und die Stanford University besucht. Google hat uns am besten gefallen, da man dort das komplette Gelände betreten durfte und extra für Besucher vieles geboten wurde. Zum Beispiel ein Merchandise Shop oder Figuren der Updates von Android. Von Facebook waren wir ziemlich enttäuscht. Es ist zwar das größte Gelände, allerdings darf man nichts betreten und alles was man fotografieren darf ist ein "Gefällt-mir-Zeichen". Nach den Besichtigungen waren wir im Stanford Shopping Center, natürlich nur zum gucken da wir uns davon absolut gar nichts leisten konnten. laughing 

Mit einem 1-Dollar Kaffee von Mc Donalds haben wir die Sonne genossen und uns die unzähligen Menschen angeschaut. tongue-out Am Abend sind wir zum südlichsten Punkt von San Francisco gefahren und haben dort bei einem Safeway unser Lager aufgeschalgen (leider gibt es in dieser Region nur sehr wenige Walmarts).

YouTube & Google :D mit dem Google-Bike unterwegs auf dem Google Campus Die Android Figuren wurden gerade gestrichen

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